Auto mit erheblichen Mängeln, Rückabwicklung war extrem schwierig
Wir haben einen Peugeot 308 gekauft. Schon bei der Fahrt nach Hause blinkt alles, das Auto piept und zeigt niedrigen Öldruck an und fordert zum sofortigen Halt an. Wir haben einen Ölwechsel machen lassen und zwei Tage später passiert das Gleiche. Das Auto hatte alles Motoröl verloren. Wir haben nachgefüllt und beim Händler eine Mangelbeseitigung verlangt. Das wollte der Händler nicht, wir sollten auf unsere Kosten in eine Werkstatt (dann wäre rechtlich ein Anspruch auf Mangelbehebung durch den Autoverkäufer erloschen!). Wir haben das Auto dann beim CarCenter Landshut hingestellt. Händler behauptet, das Steuergerät wäre defekt, man könne das Auto aber ganz normal verwenden. Wir verweigern das, fordern den Kaufpreis zurück. Händler ist erst nach Androhung eines Rechtstreits dazu bereit, möchte aber 10% des Kaufpreises einbehalten (Kaufpreis war mit TÜV und neuer Batterie 3240 €). Wir hätten vom Fehler gewusst, das wäre überhaupt kein Fehler sondern bei einem alten Auto normal, für den erheblichen Mehraufwand wolle er die 10% einbehalten (normal ist das nicht, wenn der Motor so stark ölt, dass bei jeder Fahrt die Warnleuchten angehen und man literweise Motoröl nachfüllen muss, es wurde ein defektes Fahrzeug verkauft).
Nach vielem Hin und Her (unter Androhung eines Rechtsstreits und Strafanzeige, der Händler hatte das Fahrzeug samt Papieren bereits zurückerhalten) haben wir den Kaufpreis erstattet bekommen. Auf unsere Kosten für die Fahrzeuganmeldung, Abmeldung, Ölwechsel bei der Werkstatt, nochmaliges Ölauffüllen, Nummernschilder sind wir sitzen geblieben.





