Racial Profiling am Hauptbahnhof Würzburg
Zwei Uniformierte, die klar als Angestellte des Unternehmens zu erkennen waren, sprachen am Hauptbahnhof Würzburg einen dunkelhäutigen Mann an, der neben mir völlig friedlich auf der Bank saß und seiner Dinge nachging.
Woher er komme? Was sein Ziel sei? - Alle anderen Reisenden, die ebenfalls auf der Bank saßen und niemandem etwas zuleide taten, wurden nicht belästigt.
Der Gipfel: Der arrogantere der beiden Uniformierten "riet" dem Reisenden, er solle seinen Sitzplatz verlassen und "zwischendurch mal aufstehen, das tut der Durchblutung gut". Ein Euphemismus für "Gehen Sie mir aus den Augen".
Rassistische Diskriminierung durch Racial Profiling pur.
Ich fühle mich durch DB Sicherheit in keinster Weise geschützt, sondern angesichts des abstoßenden Verhaltens dieses Angestellten (AfD-Wähler?) peinlich berührt und beschämt. Sein opportunistischer Kollege griff übrigens nicht ein und grinste nur dümmlich.




