Minecraft Camp in den Sommerferien
Wir hatten für unseren Sohn (10) ein Minecraft Camp gebucht.
In den Sommerferien.
Abgesehen davon, dass er nicht wirklich Neues gelernt hat, sind uns da doch noch ein paar Punkte unangenehm aufgefallen, die in der Ankündigung/Prospekt anders versprochen wurden.
"Außerdem werden wir mehrere spannende Ausflüge zusammen unternehmen. Bei einer Wanderung durch die schöne Uckermark nutzen wir die Zeit für spannende Teamspiele. Das macht Spaß und wir lernen uns alle noch besser kennen."
Die "Wanderung" war ein 8 Std. Weg entlang von Land-/Hauptstrassen zu einem EDEKA in Templin.
Die Orga hatte sich wohl in der Zeit verschätzt, denn die Kinder kamen erst abends um 21:00 wieder zurück. Unser Sohn empfand das Ganze als langweilig und er hat sich dann nur mir Süßkram und Chips im Laden eingedeckt. Von Teamspielen war nichts zu merken.
"Am Abend des Tag 3 machen wir uns nach dem Abendessen auf zu einer Nachtwanderung. Während das Tageslicht langsam hinter den Hügeln verschwindet, nehmen wir die Umwelt verstärkt mit den anderen Sinnen war."
Gemacht wurde nur ein kurzer Spaziergang im Dunkeln in der näheren Umgebung.
"Mit Leihfahrrädern fahren wir zur Westernstadt El Dorado (ca. 9 km eine Strecke). Hier warten viele spannende Möglichkeiten auf uns: Bullenreiten, Axt werfen, Goldwaschen, Bogenschießen und vieles mehr können die Kids hier ausprobieren."
Die Strecke zur Westernstadt war nur unwesentlich länger, als der "Ausflug". Trotzdem dauerte es wiederum je Strecke um die vier Stunden.
Die jüngsten, unerfahrensten im Fahrradfahren gaben das Tempo vor. Bergauf und bergab wurde geschoben, mal wegen Anstrengung, mal wegen Angst vor (nicht mal steilen) Abfahrten.
"Auch das Freizeitprogramm kann sich sehen lassen: Dazu gehören ein Ausflug zur Westernstadt El Dorado, Schwimmen, verschiedene Teamspiele und Sportangebote."
Ein Badesee in der Nähe konnte NICHT genutzt werden, da kein kein Betreuer über eine Rettungsschwimmerausbildung verfügte. So etwas kann man vorher planen/wissen. In der Infomail wurde die Bademöglichkeit noch groß angepriesen.
Für die ca. 700,- für eine Woche in einfacher Unterbringung hätten wir uns doch ein wenig mehr Professionalität gewünscht.







