Enttäuschend arrogantes Verkaufsverhalten
Ich hatte ein ernsthaftes Interesse an der TalkDesk-Plattform und wollte mir im Rahmen einer frühen Evaluationsphase einen ersten Eindruck verschaffen – konkret über eine Demo oder zumindest ein kurzes Walkthrough der Benutzeroberfläche. Dabei war ich vollkommen transparent, dass unser aktueller Vertrag mit einem anderen Anbieter noch läuft.
Statt auf meine Anfrage konstruktiv einzugehen, wurde mir vonseiten des Verkaufsberaters in erstaunlich arroganter Manier beschieden, dass er mir nicht weiterhelfen könne, da ein Abschluss zu diesem Zeitpunkt nicht realistisch sei. Offenbar reichte der Umstand, dass kein kurzfristiger Vertragsabschluss zu erwarten war, aus, um jegliches Engagement abzulehnen. Die Gesprächshaltung war dabei weder lösungsorientiert noch respektvoll, sondern überheblich und abschätzig – geradezu so, als sei meine Anfrage es nicht wert, sich näher damit zu befassen.
Für ein Unternehmen, das sich im Bereich Kundenkommunikation positioniert, ist diese Art von Verkaufsverhalten mehr als widersprüchlich. Wer eine Lösung anbietet, die Vertrauen schaffen soll, sollte selbst mit gutem Beispiel vorangehen – durch Transparenz, Dialogbereitschaft und Respekt, selbst in frühen Phasen der Kundenbeziehung.
In meinem Fall wurde kein Versuch unternommen, Vertrauen aufzubauen oder ein langfristiges Interesse ernst zu nehmen. Stattdessen fühlte ich mich regelrecht „aussortiert“, weil ich nicht sofort kaufbereit war. Das ist kein partnerschaftliches Denken, sondern ein kurzfristig orientierter Verkaufsreflex, der – aus meiner Sicht – dem Anspruch an moderne B2B-Kommunikation nicht gerecht wird.








