Vier Monate Service-Versagen
Vier Monate Service-Versagen: Ein chronologischer Bericht zum Aduro 9.7
Der Beginn der Enttäuschung (November 2025)
Alles begann im November mit dem Kauf des Aduro 9.7, der ein treues Altgerät ersetzen sollte, um den neuen staatlichen Umweltauflagen gerecht zu werden. Doch statt moderner Technik erhielt ich ein Gerät, das von Anfang an nicht funktionierte. Die versprochene Scheibenspülung versagte komplett; die Sichtscheibe verrußte innerhalb kürzester Zeit so massiv, dass kein Blick auf das Feuer mehr möglich war.
Eskalation der Mängel (Dezember 2025)
Im Dezember verschlechterte sich der Zustand drastisch. Durch die fehlerhafte Steuerung der Aduro-Tronic kam es offenbar zu einer thermischen Überbelastung oder Fehlsteuerung, wodurch sich die gesamte Türkonstruktion verzog. Die Tür klemmte massiv und ließ sich nur noch mit Gewalt bedienen. Trotz detaillierter Dokumentation durch Fotos und Videos geschah seitens des Herstellers wenig bis gar nichts. Man schickte zwar Ersatzteile, kümmerte sich aber nicht um deren fachgerechten Einbau.
Hinhaltetaktik und Ausreden (Januar 2026)
Der Januar war geprägt von bürokratischem Hin und Her. Während ich mitten in der Heizperiode auf einen funktionierenden Ofen angewiesen war, nutzte Aduro die Betriebsferien als Grund für weitere Verzögerungen. Man versuchte, mich mit Kulanzangeboten wie Kaminbesteck oder einem Holzkorb abzuspeisen, anstatt die grundlegenden technischen Defekte – die defekte Tronic und die verzogene Tür – zu beheben.
Der Gipfel der Dreistigkeit (Februar 2026)
Nach nunmehr vier Monaten erschien im Februar endlich ein Techniker. Das Ergebnis war jedoch eine Farce: Der Fachmann war ohne jegliches Messgerät vor Ort. Er konnte den Schornsteinzug somit technisch überhaupt nicht prüfen. Dennoch gab er mündlich zu, dass die Scheibenlüftung (Sekundärluftführung) als Fehlerquelle ausgetauscht werden müsste, er hierfür jedoch keinen Auftrag von Aduro vorliegen hatte.
Heute, am 03.02.2026, erreichte mich dann die schriftliche Krönung dieses Service-Versagens: Aduro behauptet nun per E-Mail, es läge kein technischer Defekt vor. Ohne jemals eine Messung durchgeführt zu haben, wird die Schuld pauschal auf meine baulichen Gegebenheiten geschoben – obwohl mein alter Ofen an exakt demselben Schornstein jahrelang einwandfrei brannte.
Fazit nach 4 Monaten
Ich stehe vor einem Gerät, das schlechter brennt als jedes einfachste Standardmodell, und einem Hersteller, der sich mit unbewiesenen Behauptungen aus der Verantwortung stiehlt. Die "Premium-Erfahrung" bei Aduro besteht offenbar darin, berechtigte Reklamationen so lange auszusitzen, bis der Kunde aufgibt.
NACHTRAG VOM 04.02.2026 ZUR HERSTELLERANTWORT:
Ihre Antwort ist faktisch falsch und eine reine Ausrede. Bei diesem Gerät ist kein Feuer zu sehen, da die Scheibe sofort tiefschwarz verrußt. Das beweist eindeutig, dass die Sekundärluftführung (Scheibenspülung) defekt ist – ein Schornsteinproblem sieht physikalisch völlig anders aus.
Besonders dreist: Ihr Techniker war letzte Woche vor Ort und hatte kein Messgerät dabei. Sie behaupten hier öffentlich, der Schornstein sei schuld, ohne dass jemals eine Messung des Förderdrucks stattgefunden hat! Der Techniker hat mir gegenüber sogar den Verdacht des Defekts an der Luftführung bestätigt, durfte diesen aber mangels Auftrag nicht beheben. Hören Sie auf, sich hinter EU-Vorgaben zu verstecken, und sorgen Sie für ein funktionierendes Gerät.
3. Februar 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung