Fragwürdiges Geschäftsgebahren
Pro:
- Der Support ist schnell erreichbar
Contra:
- Das bestellte Produkt war nicht verfügbar
- Unregelmäßigkeiten bei der Bezahlung
- Support eher feindselig als hilfreich bei der Auflösung
Der Fall endete mit der folgenden Email:
... nach nochmaliger Rücksprache mit dem Geschäftsführer haben wir den Entschluss gefasst Ihnen den Betrag von 11,09 Pfund zu erstatten.
... Dann hoffe ich, dass wir dies nun endgültig abschließen können und Sie uns nicht weiter belästigen. ...
Meine "Belästigung" ist im dem folgenden Schreiben an die Verbraucherzentrale zusammengefasst. Erst die Tatsache, dass ich dieses Schreiben auch an den Columbus-Verlag weitergegeben habe, hat dazu geführt, dass mir der oben genannte Betrag erstattet wurde.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mir wurde vom Columbus-Verlag für eine Online-Bestellung ein höherer Betrag von meiner Debit-Karte abgezogen, als im Angebot und auf der Rechnung ausgewiesen. Es hat sich dann herausgestellt, dass das Produkt nicht verfügbar war, und die Bestellung wurde erstattet. Die Erstattung wiederum war geringer als der Kaufbetrag, so dass ich insgesamt Geld verloren habe, ohne ein Produkt zu erhalten.
Die Bestellung wurde auf einer englischen Webseite und in Pfund ausgeführt, weil es sich um ein Geschenk für meine Frau gehandelt hat, das nach London geliefert werden sollte:
-Link zu englischer Webseite, musste für Bewertung entfernt werden-
Das Produkt wurde dort mit 169,00 Pfund ausgewiesen. Gezahlt habe ich via Systempay unter Nutzung einer britischen Debitkarte und dementsprechend in britischen Pfund. Auch hier wurden 169,00 Pfund ausgewiesen. Ich würde mich mit diesem Anliegen natürlich normalerweise an den britischen Ombudsmann wenden, allerdings wurden Verkauf und Zahlung letztlich offensichtlich vom Columbus-Verlag ausgeführt. Ich habe nämlich, kurz nach dem Einkauf, eine Nachricht (auf Englisch aber offensichtlich von einer deutschen Mitarbeiterin und von der Absenderadresse -Emal-Adresse für Bewertung entfernt-) vom Columbus-Verlag erhalten, in der mir mitgeteilt wurde, dass der Artikel leider nicht verfügbar ist. In dieser Email wurde mir auch die Rückerstattung angekündigt.
Nach diesem Vorgang habe ich mein Bankkonto überprüft, und das Folgende festgestellt:
Mir wurden nicht 169,00 Pfund sondern 173,65 Pfund für den ursprünglichen Kauf eingezogen. Erstattet wurden mir dann 162,56 Pfund. Damit entsteht ein Fehlbetrag von 11,09 Pfund.
Ich habe mich dann mit dem Columbus-Verlag in Verbindung gesetzt. Sie finden den kompletten Austausch im Anhang. Kurz zusammengefasst wurde mir mitgeteilt, dass der Fehlbetrag aufgrund von Währungsfluktuationen entstanden ist, und ich mich in diesem Fall mit der Differenz abfinden muss.
Ich sehe das anders; mir wurde ein Produkt für 169,00 Pfund angeboten. Ich habe in Pfund gezahlt. Zu keinem Zeitpunkt wurde mir bewusst gemacht, dass ich das mögliche Risiko von Währungsfluktuationen im Hintergrund tragen muss. Ich halte das Problem vielmehr für ein eklatantes Fehlverhalten des Columbus-Verlages, vor allem im ersten Schritt: Es kann nicht angehen, dass mir eine Rechnung über 169,00 Pfund ausgestellt, und dann ein überhöhter Betrag von meinem Konto eingezogen wird!
Im Anhang finden Sie zum Beleg ... Zuvor gab es noch weitere telefonisch Gespräche ... In diesem letzten Austausch habe ich die Mitarbeiter des Columbus-Verlages darauf hingewiesen, dass ich mich an die entsprechenden Stellen, in diesem Fall zuerst einmal Sie, mit der Bitte um Hilfe in diesem Fall wenden werde. ...
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