hoher Schaden durch inkompetente Planung und katastrophaler Umgang mit Gewärleistungsfall
Wir haben uns im Oktober 2024 eine PV Anlage mit Speicher installieren lassen. Die Installation erfolgte schnell und zuverlässig, bis auf dass statt der angebotenen LAN-Verbindung eine unzuverlässige und günstigere D-Lan Verbindung installiert wurde, was aber im Nachherein korrigiert wurde.
Die Probleme mit den Batteriespeichern fingen einen Monat später an. Trotz sofortiger Meldung dauerte es drei Monate und Fristsetzungen per Einschreiben, bis der Techniker das erste mal zu uns kam. Nach mehrmaligen Versuchen der GeXX, den Fehler auf den Hersteller der Speicher zu schieben, hat sie den Fehler im Mai 2025 endlich behoben.
Im Dezember 2025 fielen die Speicher erneut aus. Wieder dauerte es bis März 2026 und die Androhung einer Schadensersatzklage, bis die GeXX reagierte. Den Fehler konnte der Techniker nicht beheben und verwies wieder auf den Hersteller der Speicher. Nachdem wir wegen zweimaliger, erfolgloser Reparatur vom Kaufvertrag zurück getreten sind und per Anwalt den Abbau der Anlage eingefordert haben, teilte die GeXX mit, sie arbeite intensiv an dem Problem und bräuchte noch etwas mehr Zeit. Anfang Juni bekamen wir dann die Insolvenznachricht.
Im Nachherein haben wir erfahren, dass die GeXX die Insolvenzantrag bereits im Februar gestellt hat und uns hingehalten hat, bis sie nicht mehr haftbar ist.
Schon bei der Planung gab es erhebliche Fehler: die Speicher waren zum einen im Aussenbereich installiert worden und wurden daher ab 0°C nicht mehr geladen. Die Entladegrenze der Speicher hat die GeXX zu tief eingestellt, so dass sie tiefentladen wurden.
Wenn die GeXX sofort reagiert hätte, als wir den Fehler angezeigt haben, hätten die Speicher manuell wieder reaktiviert werden können. Nicht jedoch nach mehreren Monaten Stillstand und einem kalten Winter. Da die GeXX den Fehler nicht sofort dem Hersteller gemeldet hat und uns auch nicht darauf hingewiesen hat, dass wir die Speicher für die Herstellergarantie innerhalb von 10 Tagen registrieren müssen, greift nun nicht einmal die gesetzliche Gewärleistung des Herstellers.
Wir haben eine PV- Anlage, die nicht einmal 2 Jahre alt ist ohne funktionierende Speicher und einen Schaden von ca. 10.000€ plus Anwaltskosten.
Der Umgang und die Kommunikation mit uns grenzte an Betrug!
Es ist ein Hohn, dass die Firma nun weitermachen darf, ohne für die Schäden gerade stehen zu müssen!








