Sparkassenpensionskasse - Geldverschwendung bei der Altersvorsorge
Seit dem Jahr 2004 bin ich Kunde der Sparkassenpensionskasse, da mein Arbeitgeber sich diesen Partner für seine Entgeltumwandlungsverträge ausgesucht hat. Die Kasse bietet ein Modell der der privaten Altersvorsorge auf Basis der so genannten Entgeltumwandlung an. Das heißt, dass ein Teil des Gehaltes abgabenfrei abgeführt wird, um ein Vermögen zu bilden. Das gebildete Vermögen wird dann zum Rentenbeginn mit dem Spitzensteuersatz besteuert und der Rest ausgezahlt. Das Ergebnis dieser „Altersvorsorge“ ist rückwirkend betrachtet, eher fragwürdig. So muss man in der Tarifgeneration 2004 ca. 10000 € einzahlen, um 50 € Rente zu bekommen oder anders gesagt für 1000 € Rente muss man 200000 € einzahlen, in der Tarifgeneration 2022 bekommt man für 10000€ eingezahlte Euro, 27,43€ lebenslange Rente. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.
Ich erhielt ein Schreiben der Sparkassenpensionskasse, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich jetzt einen neuen „Baustein“ erhalten habe, in welchen einmalig 180€ eingezahlt wurden. Diesen habe ich mir nicht gewünscht. Jetzt bin ich also stolzer Besitzer zweier Bausteine. Beide Bausteine sind mit erheblichen einmaligen und laufenden (auch zukünftigen) Gebühren belastet. Die Kosten haben so schöne Namen wie:
- „Abschlusskosten auf jeden eingezahlten Euro“,
- „Verwaltungskosten auf laufende Beiträge auf jeden eingezahlten Euro“,
- „Verwaltungskosten auf garantiertes Deckungskapital monatlich“,
- „Verwaltungskosten auf Bonus- und Fondsguthaben monatlich“,
- „Verwaltungskosten ab Rentenbeginn jährlich“.
Also, je mehr man einzahlt, desto höher die Kosten, aber nicht der Ertrag.
Ob diese Kostensammlung rechtmäßig ist, ist zu prüfen.
Vergleicht man die Tarifgeneration 2004 mit 2022, muss man leider feststellen, dass sich der Ertrag halbiert und die Kosten verdoppelt haben. Da ich dieses Geschäftsgebaren der Sparkassenpensionskasse, die ja eigentlich staatlich seriös sein sollte, als intransparent, inhuman, einseitig benachteiligend und sittenwidrig empfinde, habe ich meinen kompletten Vertrag beitragsfrei gestellt.
Jeder, der privat für sein Alter vorsorgen möchte, sollte sich überlegen, ob er in eine Geldanlage investiert, die mit 0,15% Zinsen für 30 Jahre verzinst wird.








