Kreuzfahrtalbtraum
Wir haben mit der Astor (Kreuzfahrtschiff) eine Reise über 18 Tage gebucht. Diese ging von Bremerhaven über Madeira/Kanaren/Marokko/Portugal/Frankreich zurück nach Madeira. Die Reise fing schon damit an, dass das Schiff einen Unfall hatte und die Kaimauer gerammt hatte. Dies geschah, 5 Tage bevor wir die Reisen antreten wollten. Das Unternehmen informierte in keiner Weise über diesen Unfall. Wir reisten nach Bremerhaven, auch einen Tag vor Reiseantritt keine Information. Auch direkt am Abreisetag keine Information. Das Hotel informierte uns dann und teilte uns mit, dass das Schiff in Frankreich in einer Werft liegt und repariert wird. Auf einen Anruf bei Transocean reagierte man sehr unfreundlich und meinte nur, nun fahren sie doch erst einmal zum Terminal, dort werden sie schon alles Weitere erfahren. Am Terminal angekommen, stand ein absolut unfähiger Mitarbeiter da und informierte ansatzweise und keinerlei der Wahrheit entsprechend. Wir wollten von der Reise zurück treten. Daraufhin meinte der Mitarbeiter, aber das wäre sehr schade, das Wetter wäre so toll und ausserdem ist das Schiff repariert und es würde morgen zu 100 % fahren. Wir fragten noch mehrmals und immer wieder kam die Aussage - Schiff ganz, morgen geht es los. Also stimmten wir dem Flug nach Frankreich zu und nahmen die Tortur auf uns. Als wir endlich gegen 23:30 Uhr am Schiff ankamen, konnten wir es nicht glauben. Es klaffte ein ca 10 Quadratmet großes Loch im Rumpf und nichts war fertig. Wer jetzt dachte, man bekommt eine Information auf dem Schiff - weit gefehlt - nichts. Am Morgen wurde dann mitgeteilt, dass das Schiff doch noch nicht fahren könne, es würde noch bis 18 Uhr dauern. Immerhin gab man sich so richtig spendabel und gab doch glatt einen kostenlosen Shuttle in die nächste Stadt aus. Informationen dazu ? Nein, wozu auch. 18 Uhr kam und es klaffte immer noch ein großes Loch. Gegen 18 Uhr teilte man dann mal mit, also mit der Abfahrt, das werde wohl nichts, aber morgen früh gegen 6:00 Uhr. Auch am nächsten Morgen ging es nicht los. Immerhin, am 2. Tag an Bord, der Kapitän war auch an Bord. Immerhin meldete sicher dieser einmal und teilte wiederum mit, also es klappt wieder nicht, aber am Abend gegen 18 Uhr. Wieder ein kostenloser Shuttle und 0 Information. Nun hatten wir die Nase voll und wollten die Reise abbrechen. Auf Nachfrage konnte man uns weder die Bedingungen für den Reiseabbruch nennen oder irgendwelche Infos, wie wir an unser Geld kommen. Ein Flug würde man uns buchen, aber den müssen wir alleine bezahlen. Aber wir sollen doch noch bleiben, das Loch ist jetzt geschlossen und das Schiff muss nur noch freigegeben werden. Was soll ich sagen - wir kommen die Gangway runter und nichts fertig, immer noch ein Loch. Auch wenn ein wenig kleiner. Was denkt diese Besatzung? Das wir nicht gucken können ? Natürlich ging es am Abend auch nicht weiter. Sondern in der Nacht gegen 2:30 Uhr. Da wir zu spät losfuhren - erster Landausflug fiel ins Wasser. Es gab gar keinen Stop. Das zweite Ziel erreichten wir dann viel zu spät. Wir hatten gerade einmal 1,5 Stunden, um uns Porto anzuschauen. Ab dem dritten Stop waren wir dann endlich im Plan. Nun hat man sich ja vorgestellt, dass man sich mal entschuldigte und eventuell einmal bekannt gibt, wie man gedenkt, die Passagiere zu entschädigen. Weit gefehlt. Es gab 100 EUR pro Person auf das Bordkonto. Das war es. Auf immer wieder gestellte Nachfragen - nur Ausflüchte. Einen Kreuzfahrtdirektor gab es nicht, der Hotelmanager lies sich verleugnen, lediglich der Rezeptionsleiter gab in seinem Möglichkeiten Auskunft. Diese waren auch sehr dürftig. Bis zum Ende der Reise gab es keine weitere Information. Am letzten Tag sagte man uns dann, dass man sich nicht an Transocean wenden braucht, diese würden von sich aus, auf einen zu kommen und eine Entschädigung anbieten. Was soll ich schreiben - nichts, nichts, nichts. Weder eine schriftliche Entschuldigung und schon gar keine Entschädigung. Wir würden diese Kreuzfahrtgesellschaft niemanden empfehlen. Lausiger Service hinsichtlich der Managerseite, lausiger Informationsservice, bessere Kantinenkost und und und. Wir werden jetzt einen Anwalt einschalten.






