Fehler der Werkstatt werden dem Kunden zugeschoben
Es hat alles so vielversprechend angefangen...
Im Dezember 2025 habe ich mein erstes E-Bike aus dem Rad-Leasing bei BikeSelection übernommen. Es wurde sich viel Zeit genommen, um alles zu erklären und einzustellen.
Ich bin dann vom Ladengeschäft gut 130 km nach Hause geradelt.
Rund 300 km später, im Januar 2026 schleift und quitscht die Vorderradbremse. Es stellt sich heraus, dass einer der beiden Bremsbeläge vollständig abgenutzt ist und Metall auf Metall schleift. Durch die Kraft des E-Antriebes habe ich eine schlechte Rolleigenschaft des Vorderrades zuvor nicht gemerkt.
Aufgrund der Entfernung wurde mir nach einer Kontaktaufnahme empfohlen, mich an einen lokalen Radhändler zu wenden - es wurden explizit einige Radhändler genannt.
Mein lokaler Händler hat dann die Bremsanlage genau angesehen und keinen Defekt an Bremskolben oder ähnliches feststellen können. Die Kosten von dieser Reparatur wurden mir natürlich in Rechnung gestellt.
BikeSelection sagte mir dann, wenn ich das Rad zu ihnen gebracht hätte, wäre die Reparatur kostenlos gewesen.
Eine Kostenübernahme, selbst für die Komponententeile wurde kategorisch ausgeschlossen. Die Begründung, Zitat:
"Wir machen vor Übergabe an den Kunden immer nochmal eine Inspektion und da wäre es aufgefallen, dass der Bremsbelag schleift bzw. dauerhaft anliegt. Das war aber nicht der Fall. Der einseitige Verschleiß kann z.B. auch daher kommen, dass sie bei Bergabfahrten oder ähnlichem eine Hand an der Bremse haben und diese ganz leicht anziehen."
Fehler passieren - auch bei der Überprüfung eines Rades vor der Übergabe an den Kunden - aber diese Fehler nicht einzugestehen und die Schuld mit solchen Begründungen dem Kunden zuzuschieben geht gar nicht!








