Etwas besser, aber trotzdem nicht gut
Die Seite ist reichlich mäßig übersetzt. So heißt es unter anderem "Titel Ihrer Forschung". Keine Ahnung was genau damit gemeint ist, aber Vermutlich etwas in Richtung "Titel Ihrer Anzeige". Reichlich bescheuert in dem Zusammenhang auch die AGBs. Obwohl die Seite sich auch international versucht zu geben, gibt es die ausschließlich in französisch und keine deutsche oder zumindest englische Fassung.
Immerhin sind die Suchmöglichkeiten brauchbar. Soll heißen, man kann damit was anfangen, aber sie sind auch deutlich ausbaubar.
Die Überlegung neben der Samenspende vielleicht auch einen Co-Elterteil oder Ehepartner zur Familiengründung zu suchen, ist sogar ganz interessant.
Gut ist dann der Punkt, dass man nicht bezahlen muss um jemanden anzuschreiben.
Die Auwahl hingegen kratzt an der Lächerlichkeit. Die meisten Anmeldungen sind offensichtlich Karteileichen, weil sie über ein halbes Jahr oder mehr nicht mehr benutzt wurden. Immerhin kann man auf der Seite nach den aktiven Filtern. Das sind dann aber keine Frauen im Alter von Ende Zwanzig bis Anfang Dreißig, wo man sagen könnte, man hat lange genug gehofft es normal hinzubekommen und hat trotzdem genug Zeit es auf diese Weise hinzubekommen. Doch es sind vor allem Frauen im Alter von Ende Dreißig bis Anfang Vierzig, wo die Gefahr, dass nichts mehr daraus wird sehr deutlich sind, von anderen Punkten ganz zu schweigen, bei denen ich sage, die Nummer ist nicht mehr drin. Zumal es auch in Deutschland so ist, dass ein privater Spender schnell in Schwierigkeiten geraten kann, wenn es die Falsche ist. Dann ist er nämlich zu Unterhalt verpflichtet und das gezeugte Kind ist Pflichterbe. In Frankreich mag das anders sein, aber in Deutschland ist das der Stand der Dinge.








